Theater am Olgaeck
C h a r l o t t e n s t r a ß e   4 4 ,   S t u t t g a r t

Gastspiel am
28. November 2004 um 18 Uhr und
19. Dezember 2004 um 19 Uhr
 
Zwei Fremde im Zug Miriam Staudacher, Nicolai Köppel und Rüdiger Erk in
Zwei Fremde im Zug
von Patricia Highsmith

Szenische Lesung
eingerichtet von Rüdiger Erk und Nicolai Köppel,
nach der deutschen Übersetzung von Anne Uhde

Musikalische Begleitung
Christian Brinkschmidt, Kontrabaß
und Joachim Keck, Saxophon

Der erfolgreiche Architekt Guy Haines trifft im Zug auf den Psychopathen Charles Bruno. Dieser, ein einsames, gewalttätiges Muttersöhnchen, hat einen krankhaften Haß auf seinen Vater entwickelt. Haines läßt sich verführen, Bruno von seinen privaten Problemen mit seiner Noch-Ehefrau Miriam zu erzählen, die sich bislang weigerte, einer Scheidung zuzustimmen. Bruno, von der Idee des perfekten Mordes besessen, schlägt Haines vor, jeweils für den anderen einen Menschen umzubringen. Er würde Miriam töten, Haines müßte im Gegenzug Brunos Vater ermorden. Da zwischen den beiden keinerlei Verbindung besteht, könnten sie sich mit perfekten Alibis aus der Affäre ziehen. Haines erklärt Bruno für verrückt und nimmt dessen Pläne nicht ernst, bis eines Tages ein Anruf kommt: Miriam wurde von einem Unbekannten erwürgt…

„Die drei Schauspieler bewiesen, daß es weder eines großen Bühnenbildes bedarf, noch einer üppigen Requisite, um fiktiven Personen Leben und charakterliche Tiefe zu verleihen. Musikalisch unterstützt wurden sie von Christian Brinkschmidt und Joachim Keck, die mit verschiedenen Instrumenten nicht nur für die Hervorhebung spannender Stellen sorgten, sondern auch mit Leichtigkeit die Übergänge zwischen den Textpassagen gestalteten”
(Neckar - und Enzbote, 12.11.2003)

„Erstaunlich die Wirkung: Was zunächst im Manuskript nur kleine schwarze Buchstaben sind, reist unsichtbar als gesprochenes Wort durch den Raum, fängt sich in den Ohren der Zuhörer… Vor dem geistigen Auge entsteht im Handumdrehen das Amerika der 50er Jahre…”
(Bietigheimer Zeitung, 20.11.2001)

„Wissen Sie, ich bin sicher, so kann man jeden Menschen fertigmachen. In der gleichen Lage könnte ich Sie ebenso weich machen und dazu bringen, jemanden zu töten.”
(Guy Haines in „Zwei Fremde im Zug”)
 

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