Theater am Olgaeck
 
Deutsche Erstaufführung
 
Prah
Geld oder nicht Geld
Autor:György Spiró
Regie:Marcus Helm
Übersetzung:Albert Koncsek
Schauspieler:Barbara Bernt
 Günter Hänel
Dauer: 75 Minuten ohne Pause
Was ist, wenn plötzlich ein Geldregen fällt? Was passiert mit Menschen die von heute auf morgen zu Millionären werden. Sind sie dann glücklich? Macht das Geld glücklich? Macht das Geld freier und würdevoller?

Eine Familie, so wie es viele gibt, erlebt die ungewöhnliche Geschichte in diesem Stück. Eine Familie: Frau, Mann, zwei Kinder. Der Mann arbeitet im Betrieb und die Frau führt den Haushalt, kocht, sorgt um die Kinder, spart, spart, spart. Denn das Geld, das der Mann nach Hause bringt, reicht kaum noch für die Miete und Essen, die Kinder wachsen und die Geldsorgen auch. Die Mieten steigen, die Lebensmittel werden teurer. Schulbücher, Kleidung – alle Preise schießen in die Höhe… und plötzlich… ein Lottogewinn und nicht nur irgendeiner 30 Millionen auf einem Lottoschein. Da ist es schon kein Wunder, daß plötzlich alles anders ist. Alles, aber wirklich alles ist möglich, alle Träume kann man sich sofort realisieren. Was möchtest du Schatz zum Geburtstag: ein Auto? oder ein Schiff? oder ein Flugzeug? Warum nicht eine Insel oder gleich zwei?

Nach der Anfangsbegeisterung entdeckt man auch die Folgen des Reichtums, die Abhängigkeiten, das Misstrauen, Egoismus und Einsamkeit.

Der ungarische Autor György Spiró beschreibt in seinem Stück eine ungarische Familie die das Glück des hohen Gewinns erlebt, aber ihre menschliche Würde nicht gegen die hohe Summe austauscht. Und so wichtig wie uns das Geld ist, die menschlichen Werte sind viel höher, sagt schmunzelnd mit feinem ungarischen Humor, der Autor.

 

 
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