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Theater am Olgaeck

Monsieur Ibrahim und
die Blumen des Koran

Schauspiel nach dem Buch von Éric-Emmanuel Schmitt

Regie: Nelly Eichhorn
Schauspiel: Vanessa Nebenführ
David Bernecker

Es ist eine Geschichte vom Kummer, vom Verlust, vom Tod, von der Liebe, vom Erwachsenwerden und von der Toleranz in dieser durchgeknallten Zeit, in der wir leben. Ein Lehrstück in Sachen Güte. Die scheinbar unkomplizierte, beinahe märchenhafte Geschichte wird aus der Sicht eines jüdischen Jungen erzählt.

Der 13jährige Moses lebt im Pariser Großstadtchaos der sechziger Jahre. Er kennt nichts außer Langeweile, Ärger in der Schule und das Leben mit seinem freudlosen Vater. Einzige Abwechslung sind die Prostituierten in der Rue du Paradis, die ihm nicht glauben wollen, dass er schon 16 ist.

Ansonsten gibt es noch Monsieur Ibrahim, den „Araber der Straße”, dem er dann und wann ein paar Dosen klaut. Bis er eines Tages dahinter kommt, dass jener Ibrahim Gedanken lesen kann. Auch sonst scheint er in einer ganz anderen Welt zu leben – ohne Verbitterung, dafür mit Liebe zu den Menschen, Nachsicht und einem Charme, der sogar Brigitte Bardot betört. Er lehrt, dass Schönheit überall ist, dass man Liebe verschenken soll. Und dass durch Langsamkeit Glück entsteht, mitten im Pariser Großstadtchaos. Ibrahim verrät Moses das Zaubermittel für Glück und Kraft: Lächeln.

Éric-Emmanuel Schmitt erzählt die Geschichte von Moses, einem jungen Pariser Juden. „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran” ist eine mit zurückhaltendem Humor erzählte, inhaltlich und formal gelungene Parabel über gegenseitiges Verständnis, das sich ungeachtet von Religion und Altersunterschied entwickelt.

Éric-Emmanuel Schmitt, 1960 geboren, lebt in Brüssel.

Dauer: 90 Minuten mit Pause
Karten: € 15,- / ermäßigt 12,- / Schüler 6,-