Theater am Olgaeck

Himmlische Melodie
Mongolischer Kulturabend


Programm
Himmlische Melodie – Monodrama – Bayasgalan Tserendorj
Ich bin Edith Piaf – Monodrama – Bayasgalan Tserendorj
Geopfertes Leben – Film

25. Juni, Einlaß: 17:30, Beginn: 18:30, Eintritt 28,- Euro

 



Himmlische Melodie
Monodrama

Fünf Sterne stehen am Himmel, man nennt sie auch Himmelsprinzessinnen und sie singen seit alter Zeit magische Melodien. Es ist schon viele Tausend Jahre, da stieg eine dieser Prinzessinnen herab zur Erde, um den Menschen zu helfen, in Frieden miteinander zu leben. Nicht lange und sie verliebt sich in einen einfachen Mann, einen Mongolen, der auf der großen weiten Ebene lebt und sie entscheidet sich, mit ihm auf der Erde zu leben.

Aber die Prinzessin hat nicht bedacht, wenn sie den Himmel verläßt und ihre Melodie endet, wird es großen Streit und Kriege auf der Welt geben. Um die Erde, die Berge, die Pflanzen, die Tiere und alle Menschen zu retten, muß die Prinzessin zurückkehren in den Himmel, ein Stern werden und wieder ihre magische Melodie singen. Die Prinzessin will die Erde retten will, aber sie hat bereits ein Kind geboren und sich an das Leben auf der Erde gewöhnt. Der Widerstreit wächst, die Probleme beginnen und es kommt eines zum anderen. Schließlich beschließt sie ihr Kind zurückzulassen. Sie vertraut es Mutter Natur an, bis sein Vater aus dem Krieg zurückkehrt. Sie erinnert ihr Kind die Mutter Natur zu lieben, wie es seine eigene Mutter liebt. Dann kehrt sie zurück in den Himmel, um die Erde und Mutter Natur vor den dunklen Mächten zu retten.

Das Stück sagt uns, wir sollen Mutter Natur lieben wie die eigene Mutter und es erzählt uns vom Ursprung der Wiegenlieder. Es zeigt uns, das gesamte Universum, die Sterne, Himmelskörper und Menschen sind alle miteinander verbunden und jeder Versuch diese Dinge zu ändern, führt ins Unglück. Alles hat seinen Platz, wo es hingehört, damit Friede und Glück existieren können.

Autor: B. Galaarid
Regie: D. Sangibat
Schauspiel: Bayasgalan Tserendorj



 

Ich bin Edith Piaf
Monodrama

„Mein ganzes Leben gleicht einem beinahe unglaublichen Roman”, schrieb Edith Piaf in ihren Memoiren. „Könnte ich wählen, würde ich gern mitten im Singen auf der Bühne zusammenbrechen, um nie mehr aufzustehen”, sagte sie einmal. In diesem Jahr feiert die ganze Welt den 100. Geburtstag der großen französischen Sängerin. Noch zu ihren Lebzeiten wurde Edith Piaf „die Seele des französischen Volkes” genannt.

Autorin: Nina Mazur
Regie: B. Baatar
Schauspiel: Bayasgalan Tserendorj

 

Bayasgalan Tserendorj geboren 1972, absolvierte 1994 die Mongolische Universität für Kunst und Kultur und arbeitet im Nationalen Akademischen Theater. Sie hat in etwa 50 Theaterstücken und Spielfilmen mitgewirkt.
In den Jahren 2007, 2010 und 2015 wurde sie als “Beste Schauspielerin” ausgezeichnet und hat beim 6. Internationalen Festival für Monodrama MonoAkt 2014 in Pèja im Kosovo mit “Ich bin Edith Piaf” den Preis als “Beste Schauspielerin des Festivals” gewonnen. Ihr Monodram “Himmlische Melodie” wurde im Madison Street Theater in Chicago aufgeführt.


Geopfertes Leben

Film in mongolischer Sprache

Die Handlung baut sich rund um den Absturz des Hubschraubers Mi-8 im Juni 2007 auf, bei dem 15 Männer ums Leben kamen. Frau Tserendorj spielt in einer Nebenrolle als Ehefrau des Protagonisten. Das Hauptaugenmerk richtet sich aber nicht auf das Unglück selbst, sondern auf die Mitarbeiter des Rettungsdienstes, auf ihr berufliches und privates Leben und deren aufopfernde Einsatzbereitschaft, Liebe, Freundschaft etc.



 

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