Theater am Olgaeck
 
Estnisches Festival

 
 
Triin Maran Triin Maran
Mezzosopran – in Estland geboren

Bis 2005 absolvierte sie ihr Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Prof. Maria Venuti ab. Zur Zeit setzt sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik Saar im Aufbaustudium bei Prof. Rosemarie Bühler-Fey fort. Triin Maran nahm an den Meisterkursen bei KS. Hilde Zadek, KS. Jutta Schlegel, Eva Märtson und Aleksander Kapustjanski teil.
Zu ihrem Repertoire gehören Oper, Oratorium und Operette sowie Lieder estnischer, deutscher, französischer und russischer Komponisten.
Sie gab zahlreiche Solokonzerte in Estland und in Ausland, unter anderem mit der Sopranistin Kersti Ala Murr Benefizkonzerte zugunsten estnischer Heimkinder und nahm als Solistin an Live-Aufnahmen mit dem SWR (Südwestrundfunk in Deutschland) teil. Triin Maran war Gast bei Musikfestivals in Norwegen und in Estland, sowie der Opernfestspiele in Kuressaare (Estland). Triin Maran ist Bayreuth-Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Saarland. Seit 2002 arbeitet sie eng zusammen mit der Sopranistin Kersti Ala Murr und der Pianistin Triinu Boutahir.


Triinu Bouhatir Triinu Boutahir
Klavier – in Estland geboren

Vom sechsten Lebensjahr an besuchte sie die Städtische Musikschule in Jögeva und danach das Heino-Eller Musikgymnasium in Tartu. Bereits zu dieser Zeit nahm sie an Jugendwettbewerben für Pianisten teil. 1995-96 studierte sie Klavier in Ljungskile in Schweden und danach an der Estnischen Musikakdemie in Tallinn in der Klasse von Doz. Lauri Väinmaa. Während des Studiums in Tallinn nahm sie an Meisterkursen der Professoren Fany Solter, Petras Geniuschas, Arbo Valdma u.a .teil. Im Jahr 2000 wurde die Pianistin mit einem Diplom beim nationalen J.S.Bach Wettbewerb ausgezeichnet. 2001 absolvierte sie die Diplomprüfung an der Estnischen Musikakademie. Im selben Jahr begann Triinu Boutahir ihr künstlerisches Aufbaustudium im Fach Klavier an der Staatlichen Musikhochschule Karlsruhe bei Prof. Kalle Randalu, das sie 2004 mit Auszeichnung absolviert hat. 2003 wurde sie in die Stiftung “Yehudi Menuhin – Live Music Now” aufgenommen. Dadurch wurden zahlreiche Konzerte gegeben. Stipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienst und des Estonian Revelia Academic Fund zeichnen die Künstlerin aus. Die Pianistin ist auch als Lied- und Kammermusikpartnerin aktiv tätig. Sie hatte Auftritte in Estland, Finnland, Schweden, Italien und Deutschland.


Triinu Bouhatir Ave Kruup
Klavier – in Tallinn, Estland, geboren

Sie begann ihr Studium an der Estnischen Musikakademie und schliess ihr Diplom 2006 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Ragna Schirmer mit der Bestnote ab. Seit Oktober 2007 macht sie Ihr Aufbaustudium an der Musikhochschule Karlsruhe bei Prof. Randalu.
Ave war 2005 Stipendiatin der Wilhelm-Müller-Stiftung und 2007 Stipendiatin der Deutsch-Estnische-Gesellschaft.
Ave Kruup erhielt zahlreiche Nationale und Internationale Preise beim Wettbewerben. Zuletzt im April 2006 gewann sie zusammen mit der Flötistin Alessanda Russo den I. Preis beim J.Francaix-Wettbewerb in Paris. Ave hat eine ganz besondere Beziehung zu der Musik von J.S.Bach. 2000 gewann sie den II Preis beim Nationalen Klavierwettbewerb “J.S.Bach” in Tallinn, Estland und 2001 einen Diplom beim Internationalen Klavierwettbewerb “J.S.Bach” in Saarbrücken.
Ave Kruup konzertierte bereits in Estland, Deutschland, Luxemburg, Italien, Spanien und Schweden.
Seit 2007 unterrichtet sie Klavier an der Musikschulen Viernheim und Weisenheim am Sand.
Seit April 2008 arbeitet sie als Tutorin an der Musikhochschule Karlsruhe.


Jürgen Rooste
1979 in Tallinn geboren, Philologe, Philosoph, Lyriker

Jürgen Rooste ist die Galionsfigur der lautstarken Tallinner Gruppe TNT (Tallinna Noored Tegijad - Junge Aktive aus Tallinn) und tritt häufig in ungewöhnlicher Form und in Gemeinschafts­publikationen auf. Vier seiner Gedichtbände tragen einen Titel der mehr oder weniger direkt an Marie Under, die berühmteste estnische Dichterin des 20. Jahrhunderts erinnert. Roostes Titelgebung ist indes mehr als nur Spielerei, sondern auch Programm. Bei ihm kann man nämlich auch am Schrecklichen Gefallen finden. Mit Rooste hat sich eine eigenwillige, unangepaßte und grelle Stimme in der estnischen Lyrik etabliert.

 
 
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