Theater am Olgaeck
C h a r l o t t e n s t r a ß e   4 4 ,  S t u t t g a r t
 
Zauber der Wolga oder Münchhausen in russischen Diensten
Andrey Alexander
Pantomime aus Moskau


Mit Phantasie, stimmungsvoller Musik und spannender Bewegungskunst erzählt der Solist des Russischen Staatlichen Pantomimen Theaters die wundersame Abenteuer-Geschichte des Lügenbaron. Wie der Baron nach Sankt Petersburg reitet und dort von der Zarin Katharina empfangen wird, wie er im schweren Sturm auf einer einsamen Insel strandet, von einem Wal verschluckt wird, im Fernen Orient einem Harem besucht ins Gefängnis kommt und schließlich auf dem Mond landet.
Fliegen Sie mit auf der Kanonenkugel des Baron von Münchhausen!
Andrej Alexander, Moskau, beherrscht virtuos die Kunst der Pantomime, klassisches Ballett, Schauspiel und Akrobatik.

Pantomime ist Phantasie plastisch dargeboten. Lassen Sie sich entführen in die Phantasiewelt des russischen Pantomimen Andrey Alexander. Er kann Berühmtheiten wie James Bond karikieren oder den ganz normalen Menschen mit seinen Wutausbrüchen im täglichen Stau. Themen wie die Masken, Traum, Titanic, Hamster und Adler, Theater, Perle Kinderkrieg, Sport oder Barcelona gestalten seine szenischen Darbietungen, die im Umbruch unserer Zeit zum Nachdenken und zum Lachen anregen sollen. In der atmosphärischen Spannung seiner Bewegungskunst erweckt er Mythen wie Ikarus oder das Leben Michelangelos. In seinen Programmen schafft er es immer wieder Helden normaler und besonderer Welten beeindruckend in seinem Spiegel zu reflektieren. Elvis Presley wird zum Beispiel lebendig und nicht nur David Copperfield vermag zu zeigen, daß Illusion und Imagination der Realität zum Verwechseln ähnlich sind.

Andrey Alexander fand über eine Ausbildung an der hervorragenden Russischen Hochschule den Weg zum Theater. Dort erwarb er sich Diplome in den Bereichen Theaterwissenschaft, Schauspiel und Regie. Darüber hinaus erlernte er die Pantomimekunst, Klassisches Ballett und Akrobatik u.a. am Moskauer Grüntheater. Nach festen Engagements in traditionellen Moskauer Pantomimen-Ensemble machte er sich als Solist seines Faches auf der ganzen Welt einen Namen. Während der vergangenen Jahre war er durchweg unterwegs in allen Kontinenten der Erde. Er feierte große Erfolge bei zahlreichen internationalen Festivals. Neben seinen zahlreichen Reisen ist er beim Staatlichen Pantomime-Theater Rußlands als Solist tätig. Bei Film und Fernsehen ist er kein Unbekannter und oftmals präsent. Zuletzt war an einem Filmprojekt ”Expedition Wolga“ von Rollo und Angelika Gebhard beteiligt. 1993 wurde er in Köln mit dem ersten Preis für ”Theater und Tanz“ ausgezeichnet. Nicht von ungefähr wurde Andrey Alexander im Jahr 2000 beim 25. Internationalen Festival für Monodrama und Pantomime in Belgrad gleich zweimal von Jury und Publikum mit Gold ausgezeichnet. Das Motto des Pantomimekünstlers Andrey Alexanders: ”Pantomime & Mehr“:

Pressestimmen

„Meister sprachloser Kunst“ – Kölner Stadtanzeiger

„Mehr als nur Lachtränen in den Augen“ – Münchner Merkur

„Die Pantomime war ausdruckssstark, dreidimensional, die Vorstellungskraft hat unglaubliche Pirouetten vollführt“ – Questotrentino, Trient

„Wenn er Spitzenklasse ist, wirkt der Pantomime wie eine Therapie“ – L'Arena, Verona

„…ist nicht nur Pantomime, er ist zudem ein choreographischer Könner“ – Potsdamer Nachrichten

„Pantomime als Augen- und Ohrenschmaus“ – Kölnische Rundschau

Pantomime Andrey Alexander
Gewürzte Bilder

Katharina II. hält Hof und alle kommen: Der laszive Franzose parliert im Walzertakt, der Deutsche marschiert im Stechschritt ein, und endlich darf auch Baron von Münchhausen der Zarin im Zauber des Blues schmeicheln. Andrey Alexander besticht als Solist in seiner Uraufführung ”Zauber der Wolga“ beim Internationalen Pantomimetheater im Makal-City-Theater.
Wichtigstes, nahezu lebendiges Utensil des Russen: sein weißer Schal. Als Rahmenhandlung bringt Alexander neue Geschichten des Baron von Münchhausen ein, die er in Sequenzen im ”Panto-Musical“ in deutscher Sprache erzählt oder auf Russisch besingt. Überzeugend bringt er seine perfekte Körperbeherrschung ins Spiel.
Die Geschichte ist mit Licht und sparsamen Materialien wunderschön inszeniert. Gewürzt mit Lautmalereien und einem Schuß Comedy und Parodie, schafft Alexander (eindrucksvoll im schweren Sturm!) illusionsreiche Bilder. Das weiße Tuch wechselt vom Schleier einer verführerischen Haremsdame zur tanzenden Kobra und dient später als Befreiungshilfe im Gefängnis. In einer kleinen Zugabe zeigt der Pantomime die ganze Palette seiner Bewegungskunst: Andrey Alexander spielt nicht Adler noch Hamster, er ist beides.
Brigitte Jähningen, Stuttgarter Nachrichten vom 19.5.2003

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