Theater am Olgaeck
C h a r l o t t e n s t r a ß e   4 4 ,  S t u t t g a r t
Polnisches Theater aus Katowice
Stein Barbara Lubos-Święs
Ein Edith Stein Monodrama
in polnischer Sprache
In der Rolle Edith Steins: 
Buch und Regie:
Bühnenbild und Licht:
Musik:
Gesang und Chorleitung:
Barbara Lubos-Święs
Aneta Więcek, Elżbieta Więcek
Artur Lubos
Bronek Duży
Katarzyna Matejczyk
Die Aufführung ist eine biografische Erzählung über den geistigen Weg des Menschen, die Selbsterkenntnis, die Selbstüberwindung und über das Sterben und das Leben in vielfältigen Dimensionen. Die Bühne ist dreigeteilt. Dadurch folgen die Zuschauer dem Weg der Protagonistin im Konzentrationslager Auschwitz, aber auch in ihren Erinnerungen aus der Kindheit und Jugend sowie inneren Monologen.

Das Theaterstück entstand in der Galerie ”Pod-Nad“ in Tarnowskie Góry (Tarnowitz). Die Vorpremiere des Monodramas fand im Mai 2001 im Rahmen des 11. Internationalen Festivals der Sakralmusik ”Gaude Mater“ in Częstochowa (Tschenstochau) statt und die Premiere im Juni 2001 in der Kunstgalerie ”Pod-Nad“.
Das Monodrama wurde bereits in Katowice (Kattowitz), Opole (Oppeln), Toruń (Thorn), Częstochowa (Tschenstochau) sowie im Ausland (Düsseldorf) erfolgreich aufgeführt.

Über die Vorführung:

”Der Schatten Edith Steins – da gibt es keine Zweifel – ist ein nach oben wanderndes Licht. Es reicht die ”Pole“ des Sehens und Ansehens zu verschieben. Das, was weiß ist, kann schwarz werden und umgekehrt. Das was unsichtbar ist, ist Energie des Geistes. Es reicht, die Gefängniskleidung auf die andere Seite zu drehen, um gewissermaßen jemand anderes zu sein, irgendwo und irgendwann anders zu sein. Barbara Lubos-Święs überschreitet die Grenzen der Zeit und der Räume mit dieser diskreten, durch den Zuschauer kaum gesehenen Gesten.“
Śląsk, 2003

”Die Aufführung überzeugt mit der klaren Form. Kennzeichnend für sie ist ein extremer Asketismus – angefangen beim Bühnenbild bis zu Kostümen, Requisiten, Licht und Musik. (…) Barbara Lubos-Święs arbeitet mit dramaturgischen Pausen, dem Innehalten der Stimme, sie eilt nicht, gibt dem Zuschauer Zeit. Ihre Interpretation der Protagonistin ist markant und entschlossen. (…) Das Monodrama Stein ist eine sehr gute Aufführung, die sich durch Schlichtheit und Perfektion auszeichnet.“
Małgorzata Kucia-Kanclerz


zurück zum Menü