Theater am Olgaeck
C h a r l o t t e n s t r a ß e   4 4 ,  S t u t t g a r t
Nachtgesänge
Lieder von und mit Hermann Bassé
 
Hermann Bassé Im Licht der Straßenlaterne zur nächtlichen Stunde sitzt ein Mann und singt Lieder.
Er erzählt Geschichten über das Leben, die Sehnsucht der Nacht, Liebe, Einsamkeit – märchenhafte Traumgeschichten.
Die Nacht birgt viele Schatten,. Der Rabe auf einem Ast neben ihm scheint zu lauschen, oder er verbirgt ein Geheimnis. Auf jeden Fall scheint er sich für den Musikanten zu interessieren. Vielleicht ist er von seinem Gesang angetan und lauscht nur, oder er wartet auf des Spielmanns Überreste, wenn der sich in den Tod singt. So beginnen sie gemeinsam eine Reise, die Suche nach dem Leben, nach dem Licht der Nacht, die Beobachtung der Straße, das Nachtleben und was sich daraus entspinnt. Eine Liederreise aus nächtlichen Straßengesängen die aus dem Fieber der niemals zu enden scheinenden Nacht entstehen.
Hermann Bassé, 1971 geboren, steht in der Tradition der fahrenden Musikanten, die Geschichten, die das Leben schreibt, in Lieder fassen. „Nachtgesänge” ist ein neues Programm – melancholisch, dramatisch, komisch.
Wie schon früher auf Burgen von Liebe, Tod und Teufel die Minnesänger sangen, so läßt Hermann Bassé Bilder entstehen, die jeder sehnsüchtig in sich fühlt.
Er nimmt uns mit auf eine Reise, eine Liederreise durch die Nacht.
Hermann Bassé

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