Theater am Olgaeck
 
“Ein Gespenst geht um in Europa: Das Gespenst des Kommunismus.”
Karl Marx
 
Karl Marx
Regie und
Dramaturgie:

Nelly Eichhorn
Schauspieler:Constance Klemenz
Anne Weidemann
Reinhold Hager
Rolf Högemann
Klavier:Elena Bendizkaja
Premiere:20. April 2007
70 Minuten, keine Pause
Karl Marx
Zwei Schauspieler und eine Schauspielerin projizieren Bilder, Ereignisse und Emotionen rund um das Leben und Werk von Karl Marx in einer Collage aus Erinnerungen, Briefen, Artikeln und Zitaten von Karl Marx und seinen Freunden sowie Jenny Marx, seiner Frau. Auf der Bühne entsteht in Szenen ein Portrait des großen Denkers und Träumers. Karl Marx ist nicht nur ein abstrakter Name, der seine Zeit überlebt hat, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut mit Schwächen und Stärken, Siegen und Niederlagen.

Karl Marx – ein Mann voller Gegensätze – liebevoller Vater und Ehemann, Philosoph und Denker, ein Streiter für die Arbeiterklasse, ein Genußmensch der guten Wein und Zigarren liebte, der wann immer finanziell möglich einem bourgeoisen Lebensstil frönte und stolz auf seine adelige Ehefrau Jenny von Westphalen war. Ein Mann dessen Name zum Begriff für den Kampf und Widerstand der Proletarier in der ganzen Welt wurde. Das “Kommunistische Manifest” und “Das Kapital” die Grundlagen des Marxismus analysieren die Gesetze der kapitalistischen Wirtschaft. Ein wütender Agitator und Kritiker der die meiste Zeit seines Lebens zurückgezogen arbeitete, der 1883 im Londoner Exil starb.

Und so lange es Menschen gibt, werden diese von einer besseren und glücklicheren Gesellschaft träumen. Und Karl Marx begleitet die Versuche, diese Träume in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu realisieren.

Sein letzter Wille auf dem Grabstein: “Proletarier aller Länder vereinigt euch”
 
 
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