Nach sieben Jahren Ehe liefern sich Barbara und Michail von 22 Uhr abends bis zum Morgengrauen einen erbitterten Kampf, einen endlosen Dialog, in dem sie versuchen die Barriere gegenseitigen Missverständnisses zu überwinden. Es ist das Ringen um wahre Intimität und die Unmöglichkeit, den Kontakt aufrechtzuerhalten. Es ist ein spannungsgeladener Dialog – spritzig und ironisch, der die verschiedenen Mechanismen offenbart, die Männer und Frauen seit Anbeginn der Zeit daran gehindert haben, einander wirklich zu sehen und zu hören.
Dieser heftige verbale Kampf, durchdrungen von gegenseitigen Anschuldigungen und Beschwerden, kann ihrer Beziehung neuen Schwung verleihen und ihnen helfen, die symbolische Trennlinie zwischen ihnen zu überwinden.
Der Familienskandal im Stück wird zur Metapher für menschliche Beziehungen im Allgemeinen: wie lässt sich dieser Punkt gegenseitigen Verständnisses finden? Wie können wir uns in einem anderen Menschen wiederfinden? Wie können wir verhindern, einander umzubringen, und uns stattdessen neu verlieben?
Ausgehend von einem einfachen Familienthema entwickelt sich das Stück zu einer Diskussion über die drängendste Frage unserer Zeit – die Kommunikation zwischen Lebewesen auf diesem Planeten.
"Ein Duo im Stil Becketts, mit einem Schuss Gogols Groteske und einer Prise Pinter." -British Theatre Guide
Autor: IVAN VYRYPAEV
Von der New York Times als „Europas vielversprechendster Dramatiker“ bezeichnet, zählt Ivan Vyrypaev zu den bekanntesten und meistgespielten Theatermachern weltweit. Seine Texte sind zugleich poetisch und metaphysisch, einprägsam durch den Rhythmus der Monologe und Dialoge, ihre Selbstironie und zugleich die harten, tragischen Wendungen der Handlung, genau wie im Leben, wo ein Mensch Angst, Bitterkeit, Freude und Heiterkeit erlebt. Derzeit lebt Vyrypaev in Warschau, Polen.
Eine Produktion von:
Theater am Olgaeck
Mit:
Andrea Rudolf, Angelo Serdar Basar
Regie:
Nelly Eichhorn
Aufführungsrechte:
henschel SCHAUSPIEL
Dauer:
75 Min.
Sprache:
Deutsch
Altersempfehlung 18+
Vorverkauf:
Ticket-Telefon:
Karten:
18 Euro an der Abendkasse, 14 Euro ermässigt




